• LEUTZSCHER VILLEN EXKLUSIVER NEUBAU | 2 VILLEN in BESTLAGE

    LEUTZSCHER VILLEN EXKLUSIVER NEUBAU | 2 VILLEN in BESTLAGE

    • SanierungsanteilNEUBAU
    • Fertigstellung 2021
    • Wohneinheiten20
    • Wohnflächeca. 105 - 334 m²
    • Preis456.400 - 2.003.500 €

    Exposé-Ansicht

  • GLOBALVERKAUF-NEUBAU-IMMOBILIEN

    GLOBALVERKAUF

    NEUBAU-IMMOBILIEN in LEIPZIG

     

    • Sanierungsanteil0 %
    • Fertigstellung2021
    • Wohneinheiten4 - 30
    • Wohnfläche                                                                    450 - 4.000 m²
    • Preis1.690.000 - 18.500.000 €

    Exposé-Ansicht


Denkmalschutz Immobilie Leipzig und Dresden I

Ab wann ist eine Immobilie eine Denkmalimmobilie

Kapitalanlegern und Eigennutzern von Denkmalimmobilien gewährt der deutschen Staat Steuervorteile von bis zu 90 Prozent. Allerdings müssen - um in den Genuss dieser Vergünstigungen zu kommen -bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden.

 

Erst durch die Denkmal-Abschreibung wird der Kauf einer Denkmalimmobilie zu einer einträglichen Anlage. Der deutsche Staat beteiligt sich damit am Erwerb sowie an der Modernisierung und Sanierung einer Denkmalimmobilie. Die Investition ist daher zu einem großen Teil steuerlich absetzbar.

 

Nicht jedes alte Gemäuer ist eine Denkmalimmobilie. Ob Stadthaus, Villa, Fabrikhalle oder Schloss lohnende Investitionen sind, ist an verschiedene rechtliche Vorrausetzungen geknüpft. Welches Gebäude ein Denkmal ist, entscheidet eine gesetzliche Definition (§2DSchG). Vorrangig ist, ob ein öffentliches Interesse daran besteht, dass ein Gebäude erhalten bleibt. Wichtig ist zudem, ob eine herausragende Bedeutung vorliegt. Wenn diese historisch, künstlerisch, städtebaulich oder wissenschaftlich hinreichend begründet werden kann, erteilt die Denkmalbehörde in der Regel einen positiven Bescheid.

 

Auch Freiflächen – etwa eine Schlossparkanlage, ein Wassergraben oder ältere Bäume, die den Charakter des Baudenkmals entscheidend mitbestimmen - fallen unter den Denkmalschutz. Bauwerke, Fassadenteile, Innenausstattungen müssen unter Umständen durch Behörden und Wissenschaftler geprüft werden, denn immer mehr Objekte fallen mittlerweile unter die Definition des Denkmalschutzes. Sie geben ein plastisches Zeugnis über die historische Lebensweise, aber auch über Handwerk, künstlerisches Denken und Konstruktionswissen früherer Perioden des architektonischen Schaffens. Die Beschaffenheit der städtebaulichen Umgebung einer Denkmalimmobilie ist häufig per Gesetz geregelt. So darf diese meist nicht durch moderne Bauten verfremdet werden. Besonders in innerstädtischen Vierteln, speziell in den neuen Bundesländern, will der Staat eine Bewohnbarkeit nach aktuellem Standard erreichen. In diesen Quartieren wird eine Förderungswürdigkeit durch die Denkmal-Abschreibung für den Altbaubestand – auch wenn er im Einzelfall nicht die Kriterien eines Baudenkmals erfüllt – anerkannt, indem diese als Sanierungsgebiete ausgewiesen werden.

 

Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass eine Denkmalimmobilie nur dann eine lohnende Investition ist, wenn sie als Baudenkmal gelistet, also behördlich anerkannt ist oder aber in einem speziell ausgewiesenen Sanierungsgebiet liegt. Einzig auf diese Weise kommen die enormen Steuervorteile für den Anleger zum Tragen. 

seoLinks




Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok